Was unterscheidet eine Spielgruppe von einer Kita?
Die Kinder kommen in der Regel ab etwa zweieinhalb Jahren bis zum Kindergarteneintritt, halbtags, ohne Mittagessen und Mittagsschlaf. Die Gruppe ist konstant und altersnah. Der grösste Teil der Zeit ist Freispiel in wenigen klar erkennbaren Bereichen. Die Voraussetzungen für die Eröffnung unterscheiden sich je nach Kanton und Gemeinde: Erkundigen Sie sich bei der zuständigen Behörde.
Welche Bereiche werden zuerst ausgestattet?
- Rollenspiel: eine Tischküche, Geschirr, ein Arztkoffer.
- Puzzles: Einlegebretter und Rahmenpuzzles in verschiedenen Schwierigkeitsgraden.
- Feinmotorik: Sortierperlen, Fädeln, Schrauben.
- Bewegung: ein Balancierbrett oder ein Kletterbogen, die sich an die Wand stellen lassen.
- Gestalten: eine doppelseitige Staffelei und Zeichenmaterial.
- Musik: eine Kiste mit Schlaginstrumenten für den Kreis.
Worauf achten, wenn der Raum geteilt wird?
- Tischformate statt Möbel auf Beinen wählen.
- Material bevorzugen, das in der eigenen Box oder im eigenen Koffer verstaut wird.
- Die Aufbauzeit einrechnen: Alles sollte in einer Viertelstunde draussen und wieder versorgt sein.
- Kisten pro Bereich vorsehen, mit einem Bild beschriftet, damit die Kinder selbst aufräumen.
Wie viel braucht eine kleine Gruppe?
Für rund zehn Kinder genügen zwei oder drei Angebote pro Bereich. Wechseln Sie lieber aus, statt anzuhäufen: Ein Puzzle, das alle paar Wochen ersetzt wird, weckt mehr Interesse als ein Stapel von zwanzig.
Was bereitet auf den Kindergarten vor?
Gegen Ende der Spielgruppenzeit interessieren sich die Kinder für Buchstaben, Zahlen und Regelspiele. Eine Tafel zum Nachfahren, ein Zahlenbrett und ein Memospiel schlagen die Brücke zum Kindergarten.







